Die ersten Schulwochen in der jahrgangsübergreifenden Eisbärenklasse

22.09.2015

Endlich ist der Schulstart da! Seit dem 13. August 2015 besuchen vierzehn Erst- und dreizehn Zweitklässler die Eisbärenklasse. Die großen Paten freuten sich schließlich schon lange auf ihre kleinen Schützlinge, hatten sie ihnen doch schon vor den Ferien Briefe geschrieben.

 

Schnell entwickelten sich Freundschaften oder alte Kindergartenfreundschaften lebten neu auf, das Schulhaus wurde gemeinsam erkundet und auf dem Schulgelände wurde fröhlich gespielt. Eifrig wurde erklärt, gefragt und gemeinsam gelernt. Siebenundzwanzig Kinder, die vieles gemeinsam haben, einiges unterschiedlich gut können und alle zusammen morgens lauthals rufen: „Guten Morgen Frau Kellermann und Eisbär“.

 

Inzwischen trauen sich alle kleinen Eisbären den Tagesplan (=Übersicht über den Schultag) zu erklären, wir schreiben entweder das „Wort des Tages“ oder den „Satz des Tages“ an die Tafel. Jedes Kind hat einen Bücherei- und einen Spielzeug-Ausleih-Pass. Julia und Ben sind unsere Klassensprecher, morgen werden sie erstmals am Kinderparlament teilnehmen. Den Klassenrat halten wir immer freitags ab und unser Klassengedicht können schon fast alle Kinder auswendig.

 

Herr Cakim (Erzieher im Ganztag) ist jeden Tag zwei Stunden bei uns und hilft uns oder geht mit Kindergruppen in den „gelben Ganztagsgruppenraum“. So haben wir immer wieder viel Platz im Raum. Oft legen wir uns auf den roten Teppich, arbeiten auf Teppichfliesen oder auf dem Teppich in der Leseecke. Die Wibbelkissen sind sehr beliebt, Kinder dürfen auch ihre eigenen Wibbelkissen mitbringen. Wibbelkissen sind nicht nur wunderbar bequem, sondern man kann auch immer ein wenig in Bewegung sein, ohne dass sich ein anderes Kind gestört fühlt.

 

Leise arbeiten können wir, so leise, dass man, wenn man auf der Treppe steht, kaum denkt, dass jemand im Klassenraum ist. Und trotzdem fühlen sich manche Kinder immer schnell abgelenkt. Aber dafür haben wir die Kopfhörer. Die bewirken, dass man richtig abtauchen und sich mit ganzer Konzentration dem Lerninhalt widmen kann.

 

Wir lernen schreiben und lesen mit der Anlauttabelle, haben aber auch immer einen „Buchstaben der Woche“. Erste Wörter können wir alle schon erlesen, am besten klappt das, wenn Frau Kellermann dies mit den „Geheimzeichen“ (Gebärdensprache) macht.

Schreiben können wir schon kleine Wörter und alle Kinder schreiben und malen gerne Briefe und stecken sie dann in unseren Klassenbriefkasten.

 

Rechenketten haben wir direkt selbst hergestellt, momentan erkunden wir Zahlzerlegungen mit den vielen unterschiedlichen Schüttelboxen. Aus selbst gefalteten Dreiecken, Rechtecken und Quadraten haben wir in Gruppenarbeit das Bild von Paul Klee „Burg und Sonne“ nachgearbeitet. Das war gar nicht so einfach, und damit ist nicht das Falten und Kleben gemeint, sondern die gelingende Gruppenarbeit.

 

Alle Kinder sind ganz fleißig und in ihrem Lerneifer kaum zu stoppen. Jedes Kind arbeitet in seinem Tempo, manche Kinder bekommen zusätzliche Förder-oder Fordermappen zur Feinmotorik, Wahrnehmung, Rechen- und Lesefertigkeiten.

 

Erste kleine Tests haben wir auch schon geschrieben und in unserem weißen Schnellhefter nach Hause genommen. Einige Erstklässler haben auch schon gezeigt, dass sie Tests der Großen mitschreiben können.

 

Die Polizei war auch schon da. Herr Reifenberg ist mit uns durch das Viertel gegangen und hat uns erklärt, worauf wir im Straßenverkehr achten müssen. Besonders schön fanden wir die neuen Warnwesten.

 

Ein Kennenlernnachmittag im Witthausbusch sorgte dafür, dass sich alle Eltern und Kinder kennenlernen konnten. Alle Picknickdecken wurden zu einer riesigen Picknickdecken-Insel auf der grünen Wiese.

 

Das war ein richtig schöner Sommernachmittag und insgesamt ein wunderschöner Start in dieses Eisbären-Schuljahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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