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Draußen lernen: So kann Unterricht auch bei Hitze funktionieren

  • 19. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Heute war es sehr heiß. Schon am Morgen war spürbar: Das wird kein gewöhnlicher Schultag. Die Sonne schien kräftig, die Klassenräume wurden zunehmend warm und die Kinder merkten schnell, dass konzentriertes Arbeiten unter diesen Bedingungen eine besondere Herausforderung ist.

Als Schule ist es uns wichtig, die Kinder gut im Blick zu behalten: Wer braucht eine Pause? Wer sollte mehr trinken? Wo gibt es Schatten? Und wie können wir trotzdem sinnvoll lernen, ohne die Kinder zu überfordern?

Also haben wir den Unterricht kurzerhand nach draußen verlegt. Auf der Wiese, in schattigen Bereichen des Schulhofes und an verschiedenen Arbeitsplätzen im Freien konnten die Kinder weiterarbeiten und zwischendurch verschnaufen. Mit Heften, Büchern und viel Wasser entstanden kleine Lerninseln unter freiem Himmel. Einige Kinder lasen im Schatten, andere bearbeiteten Aufgaben auf Decken oder tauschten sich mit einem Partner aus.

Dabei zeigte sich: Unterricht muss nicht immer im Klassenraum stattfinden. Gerade an heißen Tagen kann Lernen draußen eine gute Möglichkeit sein, auf die Bedürfnisse der Kinder Rücksicht zu nehmen und trotzdem verlässlich Unterricht anzubieten.



 
 
 

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